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Fehler bei der Reinigung von Teichen vermeiden: so gehen Sie vor

teich-kieselGerade Laien, die bislang noch nicht einen Teich gereinigt haben, unterlaufen häufig Fehler. Manche Einsteiger fürchten gar die Nutzung der Maschinen, die zur umfassenden Reinigung von Teichen eingesetzt werden. Dabei lassen sich viele Fehler, die durch die Verwendung eines Teichschlammsaugers geschehen, ganz einfach vermeiden. Schließlich kennen wir, aufgrund unserer langjährigen Erfahrung mit derartigen Geräten, die häufigsten Fehler, die bei der Nutzung eines Teichsaugers eintreten können.

Wir kennen aber auch die Lösungen, sodass der Fehler erst gar nicht auftritt. An dieser Stelle finden Sie daher die wichtigsten Probleme, die aus Unkenntnis oder Sorglosigkeit entstehen, und die dazugehörigen Lösungen. So können Sie den Teichschlammsauger ohne Bedenken verwenden, weil die Gefahr eines Fehlers deutlich reduziert wird. Daher klären wir nun über häufige Fehler auf, durch die beispielsweise die Saugleistung reduziert oder die Maschine sogar beschädigt werden kann.

Die Saugleistung wird durch angesaugte Nebenluft reduziert

blasenAlle Systeme zum Saugen von Gewässern besitzen Verbindungstellen, durch die kleine Mengen Luft eintreten können. Nebenluft kann auch in das Innere der Teichsauger geraten, wenn ein Filter verschmutzt ist. Wenn sich zum Beispiel der Bereich der Dichtfläche verschmutzt, kann Sauerstoff in die Filteranlage gelangen.

Daher sollten Sie vor der Inbetriebnahme unbedingt überprüfen, ob der Filter sauber ist. Analysieren Sie zudem, ob alle Dichtungen vorhanden sind. Berücksichtigen Sie auch den Zustand der Verschraubungen.

Achten Sie dabei darauf, dass ein fester Sitz besteht, der die Komponenten so verbindet, dass keine Luft einströmen kann. Falls Sie undichte Storz-Kupplungen entdecken, sollten Sie die Ringe der Dichtungen etwas aus den Klemmfugen ziehen. Dieser Arbeitsschritt sorgt dafür, dass die Flächen der Dichtungen wieder Kontakt besitzen. Im Anschluss können Sie den Teichsauger in Betrieb nehmen, ohne dass eine reduzierte Saugleistung in Kauf genommen werden muss.

Die Wandbürsten der Teleskopstangenverbindung brechen

Die breiten Wandbürsten, die sich an der Teleskopstange befinden, sollen eigentlich losen Belag in Richtung Boden schieben. Allerdings sind die Bürsten nicht zum Schrubben geeignet, auch wenn ihre Form an ein derartiges Reinigungsgerät erinnert. Falls die Bürste zu stark auf den Boden gedrückt wird, besteht die Gefahr, dass Brüche entstehen. Schließlich wirken starke Hebelkräfte auf die Konstruktion, sodass Bruchschäden möglich sind. Daher sollten Sie die Bürsten tatsächlich nur für losen Belag verwenden.

Es existiert außerdem eine weitere Gefahr: Wenn die Bürsten den Folienboden erreichen, scheuern die Kanten oft über das Material. So finden Algen noch besseren Halt, was unbedingt vermieden werden sollte. Setzen Sie die Wandbürsten also nur für ihren Zweck ein. Dann erschweren Sie auch den Algen das Leben.

Reduzierte Saugleistung durch zu hoch installierte Teichsauger

Die maximale Aufstellungshöhe eines Teichsaugers wird durch den Unterdruck definiert, den das jeweilige Gerät erzeugen kann. Vor allem die Modelle, die nur einen geringen Druck erzeugen, sollten nur knapp über der Wasserfläche aufgestellt werden. Schließlich wissen Fachleute, dass sich der Wasserdruck stark reduzieren wird, wenn der Teichsauger zu hoch aufgestellt wird.

Bereits in einer Lage von über einem Meter zur Wasseroberfläche kann sich die Leistung stark reduzieren. Tatsächlich halbiert sich die Saugkraft, wenn das Gerät zu hoch installiert wurde. Denken Sie daher daran, den Sauger in direkter Nähe der wässrigen Oberfläche aufzustellen. Dabei droht Gefahr, auf die wir im folgenden Abschnitt eingehen.

Absturzgefahren am Rande von Gewässern

warningZwar sollte der Teichschlammsauger in direkter Nähe zur Wasseroberfläche stehen, allerdings sollte der direkte Randbereich gemieden werden. Falls sich eine derartige Aufstellung nicht vermeiden lässt, sollten Sie das Gerät zumindest sichern. Ansonsten besteht die Möglichkeit, dass der Sauger durch den Zug, der am Ansaugschlauch entsteht, ins Kippen gerät. Dann kann die Maschine sogar ins Wasser fallen, wodurch schwere Schäden entstehen. Die bösen Folgen des Sturzes sind ein totaler Schaden des Antriebs, der ausgetauscht werden muss. Achten Sie daher auf einen Sicherheitsabstand, durch den das Gerät geschützt wird.

Der Überlastung des Vorfilters vorbeugen

Es ist bei neuartigen Teichsaugern immer zu empfehlen, den Vorfilter regelmäßig zu überprüfen. Analysieren Sie den Füllstand des Filters, weil ansonsten die Möglichkeit existiert, dass die empfindliche Filtereinheit platzt, wodurch eine teure Erneuerung erforderlich ist. Viele Nutzer von Teichschlammsaugern berichten allerdings, dass sie durch steigende Erfahrung lernen.

Mit der Zeit wissen die Nutzer, wie der Füllstand des Vorfilters erkannt wird. Dabei achten sie auf die nachlassende Saugleistung und einen reduzierten Durchfluss. Beides sind wichtige Indizien für den Füllstand des Filters.

Das Platzen des Feinfiltersacks verhindern

Nicht nur der Vorfilter kann platzen, wenn er nicht rechtzeitig entleert wird. Falls ein Feinfiltersack zur Rückführung des Wassers eingesetzt wird, besteht ebenfalls eine Überlastungsgefahr. Schließlich kann sich das Klettband, das sich am Schlauchzugang befindet, durch Druck lösen. Dann springt dieser Sicherheitsmechanismus auf, wodurch der eingesaugte Unrat erneut in den See gelangen kann. Daher sollten Sie sich an folgende Regel halten: Unterbrechen Sie den Saugvorgang, wenn der Filtersack zu prall gefüllt ist. Wenn die Füllung reduziert wurde, können Sie Ihren Teichschlammsauger erneut in Betrieb nehmen.

Verschleiß des Impellers reduzieren

imprellerLeistungsfähige Teichsauger arbeiten oftmals mit der Impeller-Technologie, durch die ganz besonders starker Ansaugdruck generiert wird. Im Gegensatz zu anderen Pumpen, die über kein Impeller-Rad verfügen, bestehen besondere Gefahren, die zur Schädigung des gesamten Gerätes führen können. Denken Sie daher unbedingt daran, dass der Impeller nass sein muss, bevor der Teichsauger aktiviert wird. Ansonsten ist er in den ersten dreißig Sekunden des Betriebs nicht genügend geschmiert.

Daher sollten Sie, bevor das Gerät gestartet wird, etwas Wasser in den Vorfilter kippen. So können Sie Verschleiß reduzieren, wodurch ein vorzeitiger Austausch der Komponente vermieden wird. Ein weiterer Grund für Verschleiß des Impellers entsteht, wenn überhaupt kein Vorfilter verwendet wird. Schließlich können die harten Materialien, die mit dem Wasser ins Innere der Pumpe gelangen, die Lamellen des Impellers beschädigen. Daher sollten Sie den Sauger nicht aktivieren, wenn kein Vorfilter vorhanden ist.

Hilfe bei einem Wasserschaden

Auch wenn die Pumpe Wasser verarbeitet, sollten Antrieb und Elektronik von Teichsaugern nicht derartigen Flüssigkeiten ausgesetzt werden. Daher raten Experten von ab, die Sauger im Regen einzusetzen. Vermeiden Sie auch, das Gerät im Platzregen stehen zu lassen, wenn es gerade nicht verwendet wird.

Auf keinen Fall sollte die Maschine durch Wasser abgespritzt werden. Schließlich kann das Kondenswasser in das Innere der Konstruktion gelangen. Es drohen schwere Wasserschäden, durch die Antrieb und Elektronik zerstört werden.

Stellen Sie den Sauger stattdessen an einem trockenen Ort ab, wenn er nicht gebraucht wird. Ein feuchter Lappen reicht häufig aus, um äußere Verunreinigungen zu entfernen.

Die fragilen Kunststoffteile sicher lagern

Vieles Zubehör, das Sie zum Teichschlammsauger erwerben können, besteht aus hartem Kunststoff. Zur Herstellung wird zum Beispiel ABS oder PVC verarbeitet. Diese Materialien können spröde werden, wenn keine richtige Lagerung erfolgt. Schließlich wirkt sich die Witterung auf die künstlichen Komponenten aus. UV-Strahlen sorgen dafür, dass Sprödigkeit entstehen kann.

Letztendlich drohen sogar Brüche, wodurch die zusätzlichen Teile nicht mehr zu verwenden sind. Daher sollten Sie Ihr Zubehör auf keinen Fall im Freien lagern. Suchen Sie sich stattdessen einen trockenen Ort, an dem am besten auch Ihr Teichschlammsauger Platz findet. Denkbar sind zum Beispiel eine Hütte im Garten, die Werkstatt oder der Keller.

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