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Gos and No Gos beim Handling mit dem Teichsauger

Absaugrohr im TeichUnachtsamkeit und Sorglosigkeit können beim Umgang mit dem Teichsauger zu Problemen führen. Diese Probleme schaden dem Budget und der Haltbarkeit des Teichsaugers. Zudem beanspruchen die No Gos ein erhebliches mehr an Zeitaufwand bei der Teichreinigung. Um diese Fehler von vorneherein zu vermeiden, sollte sich der Teichbesitzer über das richtige Handling des Teichsaugers im Klaren sein. Eine effektive Arbeitsweise macht zudem auch mehr Spaß.

Der richtige Standort und die Dichtigkeit des Teichsaugers

Wer einen Teichsauger besitzt, der von vorneherein mit niedriger Kraft saugt, der sollte zudem den Teichsauger nicht zu hoch stellen.

Liegt der Standort des Saugers einen Meter über der Wasseroberfläche, kann der Teichsauger bereits die Hälfte seiner Saugkraft verlieren.
Zudem sollte die Aufstellung des Schlammsaugers nicht zu dicht am Teichbeckenrand geschehen. Der Teichbesitzer sollte immer bedenken, dass er mit dem Rücken zum Sauger arbeitet und eventuell am Schlauch ziehen muss. Hierbei kann der Teichsauger versehentlich in den Teich fallen, was in jedem Fall einen Totalverlust bedeutet.

Ferner sollte der Teichliebhaber mit einem möglichst dichten System arbeiten, um die höchstmögliche Saugleistung zu erreichen. Zu 100 % dicht ist kein System, denn das komplette Teichsauger-System hat unzählige Verbindungsstellen, durch die immer Luft austreten kann. Hiervon sind besonders die Vorfilter betroffen. Sie lassen im Normalfall immer Luft durch. Der Teichbesitzer muss deshalb sorgsam auf eine feste Verschraubung der Einzelteile achten und das Vorhandensein aller Dichtungen überprüfen. Verklemmte Dichtungen sind aus der Klemmfuge zu ziehen und wieder neu einzusetzen.

Falsche Handhabung der Zubehörteile

Im Idealfall ist der Teichsauger mit Bürsten, Düsen, Kescher wie auch Pinsel bestückt. Diese sind gemäß den Vorgaben auch zu benutzen. So ist z. B. die Wandbürste für losen Schmutz an den Außenwänden und für den Boden der Teichanlage.

Keinesfalls sollte sie als Schrubber genutzt werden.
Mit der Wandbürste in Verbindung mit der Teleskopstange wirkt eine große Hebelkraft auf die Bürste. Dies fördert natürlich die Bruchschäden Teichreiniger mit Zubehöran Stange oder Bürste. Zudem wird der Boden des Teichs unnötig aufgeraut, was eine erneute Algenbildung begünstigt.

Der Kescher als Zubehörteil ist für den groben Schmutz an der Wasseroberfläche oder für den Teichboden bei einem Teich mit einer glatten Bodenfläche. Das Netz des Keschers hat ein großes Volumen, welches viel Unrat fasst. Diesen Kescher sollte man niemals überladen oder zu schnell aus dem Wasser heben. Beides kann zu Bruchschäden an der Stange oder dem Kescher führen. Beim schnellen Herausheben bleibt zu viel Wasser im eventuell mit Algen verklebten Netz, was den Kescher zu schwer macht. Am Besten ist es, den halb gefüllten Kescher zu sich heranzuziehen und dann am Beckenrand zu entleeren. Dies schont in jedem Fall das Material der Stange.

Niemals die Filter überfüllen

Wenn die große Teichreinigung im Frühjahr oder Herbst ansteht, dann sollte sich der Teichbesitzer darüber im Klaren sein, dass der komplette Schmutz aus der Teich-Anlage nicht in einen 3 Liter fassenden Filtersack passt. Hinzu kommt, dass ein übervoller Filtersack zu Verstopfungen führen kann. Dies bedeutet eine hohe Belastung des Teichsaugers und führt oftmals zu Störungen am Gerät sowie am Vorfilter. Auch können große Blätter die Poren des Filters verstopfen, wodurch die Saugkraft verringert wird.

„Teichneulinge“ sollten daher lieber öfter den Filter kontrollieren. Mit der Zeit bekommt man allerdings ein Gefühl dafür, wann der Filtersack voll ist.
Tapir_Filter

Das Gleiche gilt für den Feinfilter bei der Wasserrückführung. Dieser Filter ist mit einem Klettband verschlossen, welches sich bei einem zu vollen Filtersack öffnet. Dies führt natürlich dazu, dass der gefilterte Dreck ungehindert wieder in den Teich gelangen kann und somit diesen erneut verdreckt. Auch hierbei entwickelt der Teichbesitzer nach einer gewissen Zeit ein Gefühl für den Füllstand. Neulinge sollten auch hier lieber öfter die Arbeiten zur Teichreinigung unterbrechen und den Feinfilter kontrollieren. „Ein bisschen passt noch hinein!“ ist ein absolutes No Go.

Teichsauger vor Witterungseinflüssen schützen

Auch wenn das Gerät mit Wasser arbeitet, heißt dies noch lange nicht, dass es im Regen im Garten stehen kann.

Das Gehäuse des Teichsaugers ist nicht wasserdicht.
Witterungsbedingungen Somit sollte der Teichsauger auch nicht im Regen zur Reinigung verwendet werden oder etwa in den Teich fallen können. Ein sicheres, frostfreies Plätzchen in der Gartenlaube, im Keller oder Schuppen lässt den Sauger länger leben! Der Teichsauger sollte vor Kondenswasser geschützt und trocken lagern. Wenn er verdreckt ist, darf er auch nicht mit dem Wasserstrahl gereinigt werden. Dies kann zum Totalschaden am Gerät führen.

Besondere Sorgfaltspflicht beim Umgang mit dem Teichsauger

Bei den Impeller-Saugern ist zu beachten, dass diese niemals trocken anlaufen sollten. In den ersten 30 Sekunden benötigt dieser Teichsauger zur Schmierung Wasser. Der Teichbesitzer sollte hierzu etwas Wasser in den Vorfilter gießen und dann das Gerät erst anschalten.

Ohne diese „Wasserschmierung“ kann es zum Gummiabrieb kommen und das Gerät wird zu heiß.

Geht der Teichbesitzer sorgsam mit dem Teichsauger um, kann eigentlich nichts passieren und eine lange Lebensdauer ist gewährleistet. Eventuell aufgetretene Wasserschäden fallen nicht unter die Gewährleistungsfrist.

Die Zubehörteile zum Teichsauger sind in der Regel aus Hartkunststoff. Schädliche UV-Strahlung und Witterungseinflüsse können zur schnellen Alterung beitragen. Damit der Teichbesitzer länger Freude am Zubehör hat, ist dieses zusammen mit dem Sauger trocken zu lagern, wenn es nicht mehr genutzt wird.

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