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Algen im Teich

Frosch mit Algen Welcher Gartenteichbesitzer kennt diese Problematik nicht: Einst der ganze Stolz und Blickfang im Garten verwandelt sich der heißgeliebte Gartenteich in den Sommermonaten zusehends zu einem Algen-Paradies. Das einst glasklare Wasser ist jetzt eine grüne Brühe und die Algen stehen in voller Blüte. Was für ein Ärgernis!

Diese Algen im Teich bringen nicht nur das optische, sondern auch das biologische Gleichgewicht im Teich durcheinander. Doch wie kommt es überhaupt zu solch einer Algenplage im Gartenteich?

So entsteht ein Algenproblem im Gartenteich

Die Hauptursache für ein Algenwachstum liegt meistens in einem Überangebot von Nährstoffen, die zum Beispiel im Teichschlamm auf dem Grund gebunden sind.

Ab einer Temperatur von etwa 10° Celsius gibt der nährstoffreiche Schlamm, der aus verwesenden Blättern, Pollen, Fischkot u.ä. besteht, die enthaltenen Nährstoffe an das Teichwasser ab.

Die Folge: Der Nährstoffgehalt im Wasser steigt und bietet schnellwachsenden Pflanzen, wie zum Beispiel Schwebealgen oder grünen Fadenalgen, eine optimale Ausgangsbasis. Und so beginnt die Geschichte vom grünen Teich…

Algen im Teich: So vermeiden Sie unkontrolliertes AlgenwachstumAlgenwachstum kontrollieren

Eine Algenplage im Teich lässt sich vermeiden! Die beste Strategie ist es, den Nährstoffgehalt im Teichwasser nicht zu hoch ansteigen zu lassen und damit den Algen keine Möglichkeit zu einer explosionsartigen Vermehrung zu geben. Während Algen in kleinen Mengen als Sauerstofflieferanten eine Bereicherung für Ihr Wasser sind, führen zu viele Algen im Gartenteich zu massiven Problemen: Die Wasserqualität leidet, was sich auch negativ auf andere Teichpflanzen und Tiere sowie Kleinstlebewesen auswirken kann.

Es haben sich 2 Wege bewährt, um den Algenwachstum auf ein gesundes Maß zu regulieren.

1. Nährstoffe im Teich begrenzen

Nährstoffe entstehen im Gartenteich oder Schwimmteich nicht von heute auf morgen. Es ist meistens ein kontinuierlicher Prozess, der zu einer Überversorgung und in der Folge davon zu einer sinkenden Wasserqualität führt.

Vermeiden Sie daher Folgendes:

  • Übermäßige Fütterung der Teichbewohner: Zu viel bereitgestellte Nahrung führt nicht nur zu mehr Kot, sondern auch zu Nahrungsresten, die sich im Schlamm am Boden sammeln. Gleiches ergibt sich bei einer zu hohen Besatzdichte: durch den überdurchschnittlich anfallenden Tierkot werden die Algen im Teich gefördert.
  • Übermäßige Schlammbildung am Teichboden: Gerade zum Start der Gartensaison finden sich Laub, Pollen und andere biologische Reste vom letzten Jahr auf dem Grund vieler Teiche. Das ist quasi die erste Einladung für die Algen im Teich. Sorgen Sie daher rechtzeitig vor den warmen Sommermonaten für eine gründliche Teichreinigung mit einem Schlammsauger. Damit entfernen Sie frühzeitig überschüssige Nährstoffe, halten Ihren Teich sauber und sorgen für eine natürliche, biologische Balance in Ihrem Teich.
  • Direkte Sonneneinstrahlung lieben Algen. Deshalb sollten Sie dringend darauf achten, einen freistehenden Teich zumindest an heißen Sommertagen abzudunkeln. Denn sonst steigt die Wassertemperatur gerade bei kleinen Teichen mit geringem Teichvolumen rasant, was für Teichbewohner tragisch enden kann. In gleichem Maße wird das Algenwachstum verstärkt und es kann zu einer Algenblüte, einem sogenannten grünen Wasser kommen.
  • Konventionelles Pflanzensubstrat statt Teicherde. Hier besteht die Gefahr, dass aus der nährstoffreichen Pflanzenerde die Inhaltsstoffe vom Wasser herausgewaschen werden und dadurch das biologische Gefüge aus dem Gleichgewicht bringen.

 

2. Algen im Teich: mit regelmäßiger Pflege kein Problem

Nicht nur die regelmäßige Teichreinigung mit einem entsprechenden Schlammsauger, sondern auch eine kontinuierliche Umwälzung des Wassers mit Hilfe eines Teichfilters tragen maßgeblich zu einer erstrebenswerten Wasserqualität bei. Das passiert natürlich nicht über Nacht und auch nicht von alleine.

Im Gegensatz zu einem Weiher oder Teich in der freien Natur ist ein Gartenteich ein künstliches, von Menschenhand geschaffenes Biotop, das regelmäßige Pflege und Fürsorge bedarf.

Wenn Sie die oben beschriebenen Punkte beachten und Ihren Gartenteich so naturnah wie möglich gestalten und pflegen, dann wird eine Algenplage in Ihrem Teich keine Chance haben.

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